Mitgliederversammlung 2020 am 14. November um 14 Uhr

1. Begrüßung und Verabschiedung der Tagesordnung

2. Finanzbericht des Schatzmeisters u. Kassenprüfbericht

3. Jahresberichte des 1. u. 2. Vorsitzenden

4. Entlastung des Vorstands

5. Wahl Rechnungsprüfer 2021

6. Informationen aus den Hauptmann-Häusern/Ausblick 2021

7. Sonstiges

 

Herzliche Grüße

Dr. Wolfgang de Bruyn (1. Vorsitzender)
Dr. Marc Schweißinger (2. Vorsitzender)

Ausdrücklich möchten wir Sie auch im Namen des Gerhart-Hauptmann-Museums und des Verlages für Berlin-Brandenburg nach unserer Mitgliederversammlung um 17 Uhr zur Buchpremiere von Gerhart Hauptmanns „Die Insel der großen Mutter“ als zweiten Band der seit 2019 erschienenen Erkneraner Ausgabe einladen. Diese Ausgabe enthält erstmals den Aquarell-Zyklus, den die Künstlerin Charlotte E. Pauly (1886 –1981), von Hauptmanns Roman inspiriert, geschaffen hat.

Alle Mitglieder sind herzlich zu einem Imbiß im Ristorante BECHSTEINS eingeladen. Im Anschluß an die Mitgliederversammlung sind für uns Tische reserviert.

Tagungsprogramm: Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann und die vergessene Moderne

Am 14. – 16. November 2019 findet in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin in Kooperation zwischen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft und der Staatsbibliothek zu Berlin die Tagung „Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann und die vergessene Moderne“ statt.

Internationales Symposium 14. – 16. November 2019

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

(Simón-Bolívar-Saal, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin)                 

 

Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann und die vergessene Moderne

Donnerstag, 14.11.2019

Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße

13.30 Uhr


Begrüßung
Prof. Dr. Eef Overgaauw, Leiter der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin

Die Gerhart Hauptmann- und Theodor Fontane-Bestände in der Staatsbibliothek zu Berlin – Einführung und Überblick

Grußwort
Dr. Wolfgang de Bruyn, 1. Vorsitzender der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft Berlin e.V.

Panel 1: Hauptmann und Fontane

Moderation: Dr. Marc Schweißinger

14.00 Uhr

Prof. Peter Sprengel (Berlin): Adalbert von Hanstein und Gerhart Hauptmann

14.20 Uhr

Dr. Juliane Rehnolt (Dresden): Dichterporträts von Gerhart Hauptmann und Theodor Fontane

14.40 Uhr

Dr. Hans-Joachim Hahn (Aachen): „Jupiterkopf des Juste milieu“ – Was Carl Sternheim über Gerhart   Hauptmann dachte

15.00 Uhr

Klaus-Peter Möller (Potsdam): „Balancierkunst“ oder das Revolutionäre und das Elementare
Theodor Fontanes Rezension über Gerhart Hauptmanns „Weber“

15.20 Uhr

 Diskussion

15.40 Uhr

Kaffeepause

Panel 2: Dramatisches und Theoretisches

Moderation: Franziska Ploetz

16.00 Uhr  

Prof. Sascha Kiefer (Saarbrücken): Gerhart Hauptmanns „Germanen und Römer“ und das gründerzeitliche Historiendrama

16.20 Uhr

 Dr. Philipp Böttcher (Berlin): Das Volksstück als Übergangsdrama. Zur vergessenen Modernität von Ludwig Anzengrubers „Das vierte Gebot“

16.40 Uhr

Florian Beck (Meiningen): Gerhart Hauptmann und das Meininger Hoftheater

17.00 Uhr

 Dr. Anna Gajdis (Wrocław/Polen): „In mir langsam steigt ein Bild auf.“ Vergessene Visionäre der ostpreußischen Moderne

17.20 Uhr

Diskussion

17.40 Uhr

Kaffeepause

18.00 Uhr

Dr. Monika Linder (Staatsbibliothek zu Berlin): Präsentation ausgewählter Stücke aus den Nachlässen „Gerhart Hauptmann“ und „Theodor Fontane“ der Staatsbibliothek zu Berlin

Freitag, 15.11.2019

Panel 3: Carl und Gerhart Hauptmann in der Moderne ihrer Zeit

Moderation: Dr. Wolfgang de Bruyn

10.00 Uhr

Dr. Edith Wack (Berlin): Der Bruder: Carl und Gerhart Hauptmann im Spannungsfeld von Familie und Öffentlichkeit

10.20 Uhr

Prof. Peter Langemeyer (Østfold/Norwegen): Carl Hauptmann und die Friedensbewegung

10.40 Uhr

Dr. Jolanta Szafarz/Dr. Przemyslaw Wiater (Wrocław/Polen): Schlesisches Worpswede im Kreis der Brüder Hauptmann

11.00 Uhr

Franziska Ploetz (Kloster/Hiddensee): Gerhart Hauptmann und Emil Orlik

11.20 Uhr

 Diskussion

11.40 Uhr

Kaffeepause

Panel 4:  Gerhart Hauptmann, Theodor Fontane und ihre Zeitgenossen

Moderation: Prof. Eef Overgaauw

12.00 Uhr

Prof. Peer Trilcke (Potsdam): Th. Fontane – O. Brahm – H. Ibsen. Zur Konstellation der Berliner (Theater-)Moderne um 1890

12.20 Uhr

Dr. Miriam-Esther Owesle (Berlin): „Das Leben ist immer nur ein Marmorsteinbruch…“ Theodor Fontane und Franz Skarbina

12.40 Uhr

Dr. Carolin Vogel (Hamburg):  Richard Dehmel als Schlüsselfigur der Moderne

13.00 Uhr

 Diskussion

13.20 Uhr

Mittagspause

Panel 5: Gerhart Hauptmann, Theodor Fontane und ihr Umkreis

Moderation:  Franziska Ploetz

15.00 Uhr

Dr. Gerd-Hermann Susen (Berlin): Wilhelm Bölsche als Redakteur der freien Bühne

15.20 Uhr

Dr. Hannah Lotte Lund (Frankfurt (Oder)): “ Leidlich Sympathisch“?- Fontane, Rodenberg und fast kein Hauptmann…

15.40 Uhr

Dr. Marc Schweißinger (Cardiff/UK,Wales): Gerhart Hauptmann und Hermann Bahr: Moderne zwischen Naturalismus und Expressionismus

16.00 Uhr

 Diskussion

Samstag, 16.11.2019

10.00 Uhr

Gemeinsame Zugfahrt zum Gerhart-Hauptmann-Museum nach Erkner.

11.00 Uhr

Besuch der Ausstellungseröffnung: Illustrationen von Heinrich Ehmsen zu Emanuel Quint.

Ab 14.00 Uhr

Dorit Herden: Führung auf den Spuren Gerhart Hauptmanns durch Erkner

Veranstalter:

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Gerhart-Hauptmann Gesellschaft e. V. Berlin
Gerhart-Hauptmann-Straße 1-2
15537 Erkner

Kooperationspartner:

Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Gerhart-Hauptmann-Straße 1-2
15537 Erkner

Gerhart-Hauptmann-Haus
Kirchweg 13
18565 Kloster/Hiddensee

Tagungsleitung: Dr. Marc Schweißinger

Ansprechpartner:

Stefan Rohlfs

Gerhart-Hauptmann-Museum

Fon: 03362 3663

Fax: 03362 7000141

E-Mail: rohlfs@hauptmannmuseum.de

Am 15.11. ist der Verlag für Berlin-Brandenburg mit einem Büchertisch vertreten, Schwerpunkt fontane.200

Die Tagung ist öffentlich.

Der Eintritt ist frei.

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich willkommen.

Wir bitten um Anmeldung.  

Neue Literaturhinweise zu Gerhart Hauptmann

Hiermit verweise ich auf die Bibliographie zu Gerhart Hauptmann für das Jahr 2018, die Herr Dr. Bernhard Tempel Anfang des Jahres auf seiner Homepage veröffentlicht hat und die seit 2004 die erste Lieferung ist, die nicht im Namen der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft e.V. Berlin erscheint.

Dies geschieht mit freundlicher Genehmigung des Autors. Wir sind Herrn Dr. Tempel, der jahrelang Mitglied und Vorstandsmitglied der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft e.V. Berlin war, nicht nur für die Fortführung der Hauptmann-Bibliographie zu großem Dank verpflichtet sondern auch für die Gründung der Hauptmann-Website vor mehr als zehn Jahren und deren fundierte wissenschaftliche und technische Betreuung bis zum Anfang letzten Jahres.

Call for Papers zur Tagung „Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann und die vergessene Moderne“

Die Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft lädt in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin, der Gerhart-Hauptmann-Stiftung Kloster auf Hiddensee und dem Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner zu einer internationalen Tagung vom 14. bis zum 16. November 2019 in der Staatsbibliothek zu Berlin zum Thema ‘Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann und die vergessene Moderne‘ ein.

Der Begriff ‘vergessene Moderne‘ soll bei diesem internationalen, interdisziplinären Symposium in den Mittelpunkt gerückt werden. Wenn man von der Moderne im Hinblick auf die verschiedenen künstlerischen Strömungen der Zeit spricht, hat man ungefähr einen Zeitraum von 1885 bis 1914 vor Augen. Dieser Zeitraum wird auch als Zeitrahmen für das Symposium vorgeschlagen. Eine Fülle von künstlerischen Strömungen entwickelte sich und prallte aufeinander, wie der von Peter Sprengel und Jürgen Schutte schon 1987 herausgegebene Band „Die Berliner Moderne, 1885-1915“ verdeutlicht. Gerhart Hauptmann wie auch Theodor Fontane begegneten im ausgehenden 19. Jahrhundert vielen Künstlern. Nicht nur Schriftstellern wie Wilhelm Raabe, Karl Kraus, Wilhelm Bölsche und Frank Wedekind, sondern auch Malern wie Max Liebermann, Lovis Corinth, Musikern wie Anton Bruckner und Max Reger oder Künstlern die sich auf verschiedenen Gebieten der bildenden Kunst versuchten wie Emil Orlik, deren oft nicht eindeutig zu bestimmende Zugehörigkeit zu künstlerischen Strömungen wie dem Realismus, Naturalismus, Jugendstil, der Dekadenz, des Fin de Siècle, der Neuromantik, dem Impressionismus oder Expressionismus eine anspruchsvolle analytische Auseinandersetzung bedingt. In der Forschung hat man sich in den vergangenen Jahrzehnten eher mit den führenden Gestalten dieser Kunstrichtungen als Einzelfiguren beschäftigt, es gibt jedoch weitverzweigte Verbindungen Theodor Fontanes und Gerhart Hauptmanns zu Zeitgenossen, die zwar nicht alle so sehr im Licht der Öffentlichkeit standen, aber dennoch durch ihr Werk und Persönlichkeit entscheidend für die Epoche der Moderne geworden sind.
Das Ziel des Symposiums ist es deshalb auch wenig beachtete Werke und Künstler der Periode zwischen 1885 und etwa 1915 und deren Verbindung zu Theodor Fontane und Gerhart Hauptmann ins Bewusstsein zu rücken, deren Ideen und Beiträge zur Kultur des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bislang unterschätzt oder wenig diskutiert worden sind und so zu der Entwicklung eines komplexen Verständnisses des Begriffes „vergessene Modern“‘ beitragen zu können.
Im Begleitprogramm werden sowohl das Gerhart-Hauptmann-Haus auf Hiddensee wie auch das Gerhart-Hauptmann Museum in Erkner Veranstaltungen anbieten.

Termin: 14. – 16. November 2019

Ort: Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Redezeit: 30 Minuten

Konferenzgebühr: 30.- Euro

Eine Übernahme von Reisekosten und Übernachtungen ist für Vortragende vorgesehen.
Eine Publikation der Tagungsbeiträge in einem wissenschaftlich ausgewiesenen Verlag ist geplant.

Das Thema Ihres Vortrages und/oder eine Zusammenfassung von 250 bis 300 Wörtern teilen Sie uns bitte bis Mitte August 2018 an folgende Email Adresse mit: SchweissingerM@Cardiff.ac.uk
Verbindliche Einladungen erfolgen im Oktober 2018.

Festakt in Erkner: Hauptmann-Gesellschaft erwirbt Familienschätze für Museum

Am 14. November 2017 lud das Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner zu einem Festakt mit anschließendem Museumsrundgang und Empfang: Genau 30 Jahre zuvor, am 14.November 1987, hatte der Gründer Dr. Gustav Erdmann das Museum am Vorabend zu Gerhart Hauptmanns Geburtstag feierlich eröffnet.

Eine ganz besondere Gabe konnte die Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft dem Gerhart-Hauptmann-Museum dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Oder-Spree über 5.000 Euro zu seinem 30-jährigen Bestehen zur Verfügung stellen: Familiensilber aus dem Besitz der Familie Thienemann, aus der Hauptmanns erste Frau Marie stammt, sowie Weinpokale gleicher Provenienz. Besteck und Römer gehörten in den Jahren zwischen 1885 und 1889, in denen die Familie Hauptmann in Erkner lebte, zum gemeinsamen Hausstand. An diesem Abend zierten sie, untermalt von musikalischen Klängen, die festliche Tafel in Hauptmanns ehemaligen Wohnräumen. Als Schenkung von Ingeborg Hauptmann kam gleichzeitig eine herausragende Barockkommode nach über 130 Jahren zurück nach Erkner, die ebenfalls aus dem Familienbesitz von Hauptmanns Frau Marie stammt.

(mehr …)

Mitgliederversammlung 2017

Nachdem die Mitgliederversammlung 2016 erstmals im „Haus Wiesenstein“, dem Städtischen Museum Gerhart-Hauptmann-Haus in Jagniatków (Agnetendorf), stattgefunden hat und erwartungsgemäß nicht besonders gut besucht war, wird die diesjährige Mitgliederversammlung wieder im Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner, dem bewährten Ort also, stattfinden, und zwar am 11. November ab 14 Uhr.

Im Anschluss an die Jahresversammlung um 17 Uhr wird der für Oktober 2017 angekündigte Tagungsband  „… und weiche Klänge quellen auf wie Rauch“ : Gerhart Hauptmann und die Musik (Verlag für Berlin-Brandenburg / Quintus-Verlag) gemeinsam mit dem Verleger und Vereinsmitglied André Förster vorgestellt. Der Band enthält auch Würdigungen des langjährigen Vorsitzenden der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft e.V., Dr. Klaus Hildebrandt.

(mehr …)

Vernissage: Hommage à Gerhart Hauptmann in Leipzig

Der Kunstverein Pikanta zeigt während der Buchmesse Leipzig im März 2017 die Ergebnisse des deutsch-polnischen Künstler-Pleinairs „Gerhart Hauptmann und seine Bilderwelten“, die 2016 auf der Burg Beeskow entstanden.

Erika Stürmer-Alex, Sylvia Hagen, Brigida Böttcher, Wolfgang Böttcher, Janusz Konecki und Marcin Znamienkiewicz nähern sich Gerhart Hauptmann in Malerei und Skulptur, Janusz Jaremen in der Fotografie. Inmitten ihrer Werke liest Peter Schwenke zur Ausstellungseröffnung am 25. März 2017 um 17 Uhr erstmalig seinen Text „GH und ich“.

Ausstellungsort ist der PIKANTA e.V . Kunstverein Leipzig in der Villa Bösenberg, Erfurter Straße 4 in 04155 Leipzig. Nähere Informationen finden Sie in der Broschüre der Veranstalter.

Nach den Stationen in der Villa Wiesenstein in Agnetendorf (Jagniątków) 2016 und in Leipzig, wird die Ausstellung im Juli auf der Burg Beeskow und daraufhin im Gerhart-Hauptmann-Museum in Erkner zu sehen sein.

Neue Literaturhinweise

Die für 2016 einzige Lieferung der Hinweise auf neue und bisher nicht angezeigte Hauptmann-Literatur ist fertiggestellt und nun online abrufbar. Da im letzten Jahr kein Versand an die Mitglieder der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft vorgesehen war, entfielen a) der Termindruck, der sonst vielleicht für schnellere Bereitstellung gesorgt hätte, und b) die Notwendigkeit, den Umfang auf zwei Seiten zu beschränken. Die Literaturhinweise erscheinen daher nun in lesefreundlicherer Schriftgröße.

Gerhart Hauptmanns Werke gemeinfrei

Am 6. Juni 1946 starb Gerhart Hauptmann, sein Todestag jährte sich 2016 zum siebzigsten Mal. „Das Urheberrecht erlischt siebzig Jahre nach dem Tode des Urhebers“ (§ 64 UrhG). Ab 1. Januar 2017 sind Hauptmanns Werke daher gemeinfrei, d.h. insbesondere, daß sie nun ohne Genehmigung und ohne Vergütungspflicht aufgeführt, nachgedruckt, im Internet veröffentlicht und bearbeitet werden dürfen.

Eine Liste der weiteren zahlreichen Autoren, deren Werk mit Ablauf des Jahres 2016 gemeinfrei geworden sind, bietet die Wikipedia.